Zementherstellung mit einsatz von sekundärbrennstoffen

Mit weitreichenden Folgen für Bürger und Natur!

Ein Thema was uns alle betrifft!

Viele Bürger behaupten, die Steinbrucherweiterung ist ein "Müser"-Thema, dies stimmt nicht. 
Da bei der Steinbrucherweiterung viele weitere Themen zusammenspielen, muss auf vieles geachtet werden. Dies fängt an bei der Müllmitverbrennung und die damit verbundenen Emissionswerte für Luftschadstoffe. Auf diese werden wir im Folgenden näher eingehen.

Müllmitverbrennung

Für die Zement- und Kalkindustrie wurde eine grundsätzliche Ausnahmegenehmigung zur Müllmitverbrennung ohne entsprechende Filter erlassen.
Hier kommen Sie auf den RTL-Beitrag "Giftschleuder Zementwerke" #DokuCorrectiv

Auch das ZKW Otterbein nutzt diese Ausnahmegenehmigung. Folgende Sekundärbrennstoffe werden verwendet:

•Fluff  (flugfähige Fraktionen der Sekundärbrennstoffe)

•Tiermehl  

•Flugasche
•Trockenklärschlamm
•Ölverunreinigte Bleicherde
•Gießereialtsand


Dies ergibt insgesamt 55.100.000 kg (55 Millionen Kilo) pro Jahr an Sekundärbrennstoffen!

Mit den genannten Sekundärbrennstoffen darf das Zementwerk 60% des Energiebedarfes decken (Genehmigung aus 2008).
Quelle: PR Kassel Aktenzeichen 33/Ks-53e 621-4.12-Otterbein-we, genehmigt in 2008


Dies ist sehr lukrativ, da dadurch Ausgaben für fossile Brennstoffe eingespart werden können. Branchenüblich kann darüber hinaus pro Tonne Sekundärbrennstoffe noch circa 70 - 80€ verdient werden, dies sind circa 4,1 Mio € pro Jahr.


Weitreichende Folgen für Bürger und Natur


Die Emissionswerte für Luftschadstoffe, wie z.B. Kupfer, Blei, Stickstoffoxide, Ammoniak, Queck-

silber & Verbindungen, Chlor und Nickel sind seit 2008 deutlich gestiegen. Dies hat uns den dritten

Platz in Hessen alleine für Quecksilber & Verbindungen (Hessisches Emissionskataster) beschert. 

Bei Feinstaub wetteifert ZKW Otterbein mit dem Frankfurter Flughafen (Triebwerkszündungen und Flugverkehr bis 300m Höhe im Bereich des Fluhafens).

Aufgrund von Ausnahmegenehmigungen darf das ZKW Otterbein deutlich mehr Schadstoffe ausstoßen, als es die gesetzlichen Grenzwerte erlauben! So darf die Anlage derzeit Stickstoffoxid und Ammoniak doppelt so viel ausstoßen wie gesetzlich vorgeschrieben.

Moderne Verfahren oder Filtertechnologien könnten die Emissionen drastisch senken, jedoch

sind diese Investitionen laut der Geschäftsführung des ZKW Otterbein nicht zumutbar! 

Sie als Privatperson werden aufgefordert, z.B. Ihre Heizungsanlage an die aktuellen gesetzlichen

Auflagen anzupassen – und Sie werden nicht gefragt, ob es für Sie finanziell zumutbar ist. 

Die Emissionswerte der Luftschadstoffe betrifft uns alle! Denn die Hauptwindrichtung ist Südwestlich. Das bedeutet, dass die Ortsteile Großenlüder, Uffhausen und Teile Bimbach direkt von hohen Emissionswerten betroffen sind!

Überblick über luftSchadstoffe

Deutlich gestiegen sind die Werte seit 2008 bei z. B. Blei, Kupfer, Stickstoffoxide, Ammoniak, Quecksilber & Verbindungen, Chlor und Nickel.
Quelle: http://emissionskataster.hlug.de/  Emissionswerte für Arbeitsstätte Nr.  83300010631 ZKW Otterbein

Schauen Sie sich doch einmal selbst die Werte im Emissionskataster an:

Einfluss der schwermetalle auf den menschen?


  • Benzol ist krebserregend
  • Stickstoffoxid ist reizend und schädigen die Atmungsorgane
  • Quecksilber fördert neurologische Beschwerden, Darmschäden, Hauterkrankungen
  • Staub schädigt die Atmungsorgane und begünstigt Herzinfarkte

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